Jahresfeste
Aktuell
Maria Himmelfahrt
15. August
Das Hochfest Mariä Himmelfahrt auch Großer Frauentag, MAria Würzweih oder Büschelfrauentag genannt, wurde (vermutlich) im 5. Jahrhundert von Cyrill v. Alexandrien als Pendant zur heidnischen Gottheit Astraea eingeführt.
In den apokryphen Evangelien besagt die Legende, dass Maria nach ihrem Tod bestattet wurde (Jerusalem oder Ephesus), aber Jesus Christus sei mit seinen Engeln erschienen und der Stein vor der Grabhöhle wurde weggewälzt und Maria mit in den Himmel genommen.
Die Jünger fanden danach statt dem Leichnam von Maria Blüten und Kräuter vor. Daraufhin entstand der Brauch der Kräutersegnung (erstmals erwähnt im 9. Jahrhundert).
Je nach Region werden in die Kräuterbüschel 7 Kräuter oder mehr gebunden. Typisch dafür sind: Alant, echtes Johanniskraut, Wermut, Beifuß, Rainfarn, Schafgarbe, Königskerze, Kamille, Thymian, Baldrian, Eisenkraut, Odermennig, Klee sowie verschiedene Getreidesorten und Rosen.
Die Kräuterbüschel werden am 15. August in der Kirche gesegnet und damit beginnt auch die Zeit des Frauendreißigers, der Gnadenzeit zwischen "Maria Himmelfahrt" und "Maria Namen" am 12. September.
***
Janmashtami
04. September
In Erinnerung an die Geburt von Krishna, 8. Verkörperung des Vishnu
Mariä Geburt
08. September
Katholisches und orthodoxes Fest der Geburt Marias, der Gottesmutter
Ganesha Chaturthi
14. September
In Erinnerung an die Geburt des Gottes Ganesha
Weltfriedenstag
21. September
"Lokah Samastah Sukhino Bhavantu"
"Mögen alle Lebewesen überall glücklich und frei sein
und mögen meine eigenen Gedanken, Worte und Taten dazu beitragen"
Das Fest der Mutter der Erde
zur Herbst Tag-und-Nachtgleiche 23. September (02:05 Uhr)
Wir ernten, was wir gesäht haben und Mutter Erde beschenkt uns noch einmal mit all ihrer Kraft und Fülle, bevor sie sich in die Winterruhe zurückzieht. Überfluß, Schönheit und Großzügigkeit - ihr Geschenk an uns in diesen Tagen.
Die Mutter der Erde im Westen ist Gefion, die Alles-Gebende, die Freigiebige.
Sie ist die Große Göttin, die sämtliche Aspekte umfasst.
Gefion spricht all unsere Sinne an. Sie ist es, die uns auf der Erde eine Heimat schenkt.
Sie ist die Melodie der Erde selbst.
Sie ist Erda, die große zeitlose Göttin, die Vergangenheit mit der Zukunft verbindet
und die uns die Erkenntnis des richtigen Zeitpunkts, die Erdung und das
Verwurzeltsein schenkt.
Sie ist Nerthus/Hertha, die Göttin der Moore und Sümpfe, deren heiliges Gesetz ein friedliches Miteinander ist, die uns Gefährten und Nahrung schenkt und die uns auffängt, wenn wir stolpern. Sie ist die uralte Erdmutter, die alle ihre Kinder mit Fülle, Schönheit und Frieden beschenkt.
Sie ist Mokosch, die dunkle, feuchte, sinnliche, fruchtbare Erde,die alles Leben hervorbringt.
Sie segnet das Leben auf der Erde und die weibliche Sexualität.
Und Tamfana, die Göttin der Ernte und Herrin der Zeit. Ihre Gaben sind Wachstum und Manifestation.
Sie gibt auch uns und unseren Träumen, die am Beginn eines jeden Projektes stehen, den Segen des Wachstums und der Gestaltwerdung.
(Joanne Foucher: "Unsere heimischen Göttinnen neu entdecken")
Zum Fest der Muttergöttin wollen wir Dankbarkeit zeigen für die Fülle in unserem Leben und unseren Blick auf das Gute und die Schönheit in uns und um uns herum richten.
Feiern wir das Leben und die Kraft der Natur mit Familie und Freunden.
Es ist die Zeit der Vorratshaltung für den Winter wie einkochen, einlegen, dörren usw. von Obst und Gemüse, Sammeln von Kräutern und Pilzen, Kastanien und Eicheln, Dekorieren unserer Wohnungen und vieles mehr.
Bei allem was ihr von der Erde nehmt, hinterlaßt einen kleinen Teil für die Tierwelt und euren Dank an die Natur. Wir sind ein Teil von diesem Paradies und es liegt an uns, ob wir es weiterhin bewahren.
Liebe und Dankbarkeit sind der Weg zum Herzen des Wohltäters...
***
Navaratri / Durga Puja
11. - 20. Oktober 2026
Ein farbenfrohes indisches Fest zur
Verehrung der Göttlichen Mutter in ihren verschiedenen Verkörperungen:
Durga, Kali, Lakhsmi und Sarasvati im Laufe von neuen feierlichen Nächten (Nava Ratri).
Die Menschen feiern in Freiheit, um ihre Gefühle für die göttlich wachende Kraft auszudrücken, die als Quelle des ganzen Universums angesehen wird.
Die ersten drei Tage von Navaratri sind der Verehrung von Durgaals Kali (der zerstörende Aspekt der Mutter) gewidmet, die nächsten drei Tage der Verehrtung von Lakshmi (schöpferischer Aspekt, Reichtum, Frieden, Überfluß) und die letzten drei Tage der Verehrung von Saraswati (spirituelles Wissen, Abschied von der Fessel Mayas und Dankbarkeit).
Der zehnte Tag ist der Tag des Sieges.
Wenn die Göttin von einem Anhänger in dieser Reihenfolge erst als Durga (Göttin der Kraft) verehrt wird, zerstört die Göttin zuerst die schlechten Gewohnheiten, die in seinem Geist lauern.
Als Lakshmi pflanzt sie göttliche Eigenschaften, die die spirituelle Entfaltung fördern.
Dann gewährt sie ihm als Saraswati wahres Wissen.
Der zehnte Tag feiert den Sieg des Wissens über die Unwissenheit, das Gute siegt über das Böse.
Ma Durga kann in dieser gesegneten Zeit angerufen werden mit der Bitte um ihre Segnungen. Beseitigung von allem Bösen und ungünstigem Karma, Wohlsein, Gesundheit, Fülle und die Erhellung von unreinen Seelen. (Yogawiki)